Ich bin neulich aufgewacht und hatte das Gefühl, dass eine starke Energie quasi von Innen heraus, aus der vollkommenen Stille, in meinen Körper eintritt.
Ich hatte als Kind Rachen- und Gaumenmandeln entfernt bekommen. Zu meiner Zeit war das ein Standardprozedere der HNO-Ärzte gewesen. Bei meiner Tochter wurde das schon nicht mehr so gesehen. Die Medizin wandelt sich mit der Zeit.
Diese Energie versuchte sehr intensiv sich an die nicht vorhandenen Stellen im Hals anzudocken, und ich hatte das Gefühl, als wenn da offene Stellen im Körper sind, wo diese Energie herausstrahlt.
Im weiteren Verlauf breitete sich die Energie weiter im Körper aus und führte mich überall dahin, wo das Fehlen der Mandeln negative Auswirkungen gehabt hatte.
Ich litt seit der Zeit unter Heuschnupfen, hatte immer mal wieder Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen, Halsschmerzen und manchmal Bronchitis.
Es gab also Bereiche in meinem Körper, die irgendwie empfindlicher geworden waren, nach dieser Operation.
In all diese körperlichen Bereiche drang diese Energie ein, und ich erinnerte mich an jede einzelne Krankheit in der Vergangenheit und die Gefühle, die damit zusammenhingen.
Als diese Energie sich überall im Oberkörper ausgebreitet hatte, merkte ich, wie sie sich mit ihm verband. Sie blieb dauerhaft bestehen, stärkte die geschwächten Organe von Innen. Eine Transformation setzte ein.
Ich genoss diesen Zustand noch eine zeitlang und wendete mich dann wieder anderen Aufgaben zu.
Für mich ist das eine Art Heilung von geschwächten Körperteilen durch eine Energie, die aus dem inneren Ort der Stille heraus kam.
Ich bin gespannt auf die bald einsetzende Gräserblüte. Vielleicht wird der Heuschnupfen dieses Jahr nicht mehr so schlimm ;-)
Ich werde berichten...
Bisher keinen Heuschnupfen gehabt, also war dieses Jahr die Gräserblüte schwach, oder die Heilung hat funktioniert ;)
Mittwoch, 4. Mai 2011
Der freie Wille - Teil 2
Ich habe mir heute noch einmal Gedanken gemacht zu dem Thema "Freier Wille" und mir genauer die Schnittstelle zwischen dem feinsten Aspekt des Ego und dem Absoluten angeschaut.
Die Idee eines freien Willens kann nur existieren, wenn man davon ausgeht, dass es eine innere Instanz gibt, die unabhängig vom Absoluten wahrnehmen, entscheiden und handeln kann.
Der Erleuchtete weiß, dass das eine Illusion ist und trotzdem gibt es einen freien Willen.
Der Nicht-Erleuchtete unterliegt in der Regel der Illusion, dass er selbst alles im Griff hat und Herr seiner Welt ist, was richtig und verständlich ist, weil das ein wichtiger Schritt in der Entwicklung zum Individuum ist.
Ein Erleuchteter hat diese Möglichkeit der Selbsttäuschung abgelegt, sodass sich die Frage stellt, inwieweit er dann noch einen freien Willen hat, wenn da keine individuelle Instanz mehr ist. Sie ist ja vollständig im Nichts aufgegangen, im Absoluten verschwunden.
Diesen Punkt habe ich mir genauer angeschaut von einem individuellem Standpunkt in meinem Inneren aus. Diese individuelle Instanz in mir ist so vollständig durchdrungen vom Absoluten, sie ist so eingetaucht in das, was das Absolute ist, dass es sich mit Freude dem hingegeben hat. Es hat quasi keine Chance mehr gegen den Ansturm des Absoluten, und gilt mir deshalb nicht mehr als ein Maßstab aller Dinge. Trotzdem kann ich von dort aus schauen und sehe, dass der Nicht-Erleuchtete sich als deutlich wahrnehmbare Instanz in einem Universum fühlt, dem er sich mehr oder wenig verbunden und zugehörig fühlt. Da er von diesem subjektiv individuellen Standpunkt aus alles betrachtet, untersucht und beurteilt, kann er nur zu dem Schluss kommen, dass er, als Wahrnehmender, der Mittelpunkt seines Universums ist. Etwas Größeres, Allumfassenderes ist für ihn eine Hypothese und letztendlich eine Gefahr für sein Weltbild.
Dann wäre Erleuchtung einfach der Zustand, wo ich mich als Mensch völlig eins mit Allem fühle und bin, und Nicht-Erleuchtung der, wo ich mich vollständig isoliert und nur mit mir selbst eins fühle, ich also isoliert bin vom Allem.
Das scheint mir der heutige Zustand des Menschen zu sein.
Inwieweit habe ich als Erleuchteter noch einen freien Willen, wenn ich meine Individualität vollständig dem Absoluten geopfert habe? Inwieweit kann ich mich dann noch als individueller Mensch wahrnehmen? Gibt es da noch eine innere Instanz, die für sich selbst entscheiden kann, oder wird das dann alles von etwas Größerem "gesteuert"?
Meine Erfahrung ist, dass nicht nur "Ich", sondern alles von diesem "Größeren" durchdrungen ist. Dieses Durchdrungen-Sein aber keine Steuerung im Detail ist, sondern eher eine existentielle Voraussetzung, eine Bedingung meiner Existenz, die aber auf alle meine Entscheidungen einen Einfluss hat. Und ja, ich kann mich in diese Sichtweise des Individuellen hineinversetzen wie ein Schauspieler in eine Rolle und bis zu einem gewissen Grad darin leben, denken, fühlen. Das Bewusstsein, dass das nur ein Spiel ist, geht aber nicht verloren. Unter keinen Umständen!
Dieses absolute SEIN ist so sehr Bewusstsein und alle Formen und Erscheinungen sind so sehr Ausdruck dieses reinen, absoluten Bewusstseins, dass die Frage des freien Willens einen anderen Stellenwert hat, als wenn die Ursache meiner Existenz ein chaotisches, irgendwie zufällig entstandenes, im freien Raum schwebendes, von mir mehr oder weniger unabhängiges Universum ist.
In dem einen Fall ergibt sich meine Existenz aus einem intelligenten Schöpfungs-Akt im Rahmen eines kreativen, reinen Bewusstseinsprozesses, im anderen bin ich das Produkt einer ewig langen zufälligen Evolution. Die Idee, dass diese Evolution sich nur innerhalb des Raumes des reinen absoluten Bewusstseins abspielt, gäbe es dann nicht.
Erleuchtung ist die Rückkehr, die Einkehr, die Anknüpfung an genau diesen größeren Bezugsrahmen. Wir erkennen, dass nicht nur wir selbst, sondern das ganze Universum mit seiner ewigen Evolution nur Ausdruck dieses reinen, absoluten Bewusstseins ist.
Ich bin ein Ausdruck dieses "Größeren" - ich bin DAS
Es gibt tatsächlich etwas, dass "über" mir steht, etwas, dass größer ist als "ich".
Da dies in jedem von uns Realität ist, kann jeder Mensch diesen Wunsch in sich spüren, wenn er still ist - in der wirklichen STILLE.
Wenn diese Erkenntnis nicht nur intellektuell ist, also eine freie Entscheidung ist, oder ein Glaube, also eine subjektive Erfahrung, sondern ein neuer Bewusst/Seinszustand wird, dann ist der Schritt in eine andere, neue Freiheit getan. Dann ist der erste große Schritt zur Erleuchtung getan.
Dann ist der Nachweis erbracht, dass Erleuchtung wirklich Realität ist und nicht nur ein irgendwie gearteter Glaubens- oder Wissens-Zustand.
Dieser Seins-Zustand geht mit vielen Veränderungen meines Lebens einher, und ist mehr als nur ein neuer Erkenntnis-Zustand.
Es gibt einen freien Willen. Ich kann mich in jedem Moment des Lebens für den größeren Bezugsrahmen entscheiden und ihn ganz praktisch erfahren, und mein Leben durch die dadurch eintretenden Entwicklungen komplett ändern. Das sehe ich als den wirklichen menschlichen freien Willen.
Die Idee eines freien Willens kann nur existieren, wenn man davon ausgeht, dass es eine innere Instanz gibt, die unabhängig vom Absoluten wahrnehmen, entscheiden und handeln kann.
Der Erleuchtete weiß, dass das eine Illusion ist und trotzdem gibt es einen freien Willen.
Der Nicht-Erleuchtete unterliegt in der Regel der Illusion, dass er selbst alles im Griff hat und Herr seiner Welt ist, was richtig und verständlich ist, weil das ein wichtiger Schritt in der Entwicklung zum Individuum ist.
Ein Erleuchteter hat diese Möglichkeit der Selbsttäuschung abgelegt, sodass sich die Frage stellt, inwieweit er dann noch einen freien Willen hat, wenn da keine individuelle Instanz mehr ist. Sie ist ja vollständig im Nichts aufgegangen, im Absoluten verschwunden.
Diesen Punkt habe ich mir genauer angeschaut von einem individuellem Standpunkt in meinem Inneren aus. Diese individuelle Instanz in mir ist so vollständig durchdrungen vom Absoluten, sie ist so eingetaucht in das, was das Absolute ist, dass es sich mit Freude dem hingegeben hat. Es hat quasi keine Chance mehr gegen den Ansturm des Absoluten, und gilt mir deshalb nicht mehr als ein Maßstab aller Dinge. Trotzdem kann ich von dort aus schauen und sehe, dass der Nicht-Erleuchtete sich als deutlich wahrnehmbare Instanz in einem Universum fühlt, dem er sich mehr oder wenig verbunden und zugehörig fühlt. Da er von diesem subjektiv individuellen Standpunkt aus alles betrachtet, untersucht und beurteilt, kann er nur zu dem Schluss kommen, dass er, als Wahrnehmender, der Mittelpunkt seines Universums ist. Etwas Größeres, Allumfassenderes ist für ihn eine Hypothese und letztendlich eine Gefahr für sein Weltbild.
Dann wäre Erleuchtung einfach der Zustand, wo ich mich als Mensch völlig eins mit Allem fühle und bin, und Nicht-Erleuchtung der, wo ich mich vollständig isoliert und nur mit mir selbst eins fühle, ich also isoliert bin vom Allem.
Das scheint mir der heutige Zustand des Menschen zu sein.
Inwieweit habe ich als Erleuchteter noch einen freien Willen, wenn ich meine Individualität vollständig dem Absoluten geopfert habe? Inwieweit kann ich mich dann noch als individueller Mensch wahrnehmen? Gibt es da noch eine innere Instanz, die für sich selbst entscheiden kann, oder wird das dann alles von etwas Größerem "gesteuert"?
Meine Erfahrung ist, dass nicht nur "Ich", sondern alles von diesem "Größeren" durchdrungen ist. Dieses Durchdrungen-Sein aber keine Steuerung im Detail ist, sondern eher eine existentielle Voraussetzung, eine Bedingung meiner Existenz, die aber auf alle meine Entscheidungen einen Einfluss hat. Und ja, ich kann mich in diese Sichtweise des Individuellen hineinversetzen wie ein Schauspieler in eine Rolle und bis zu einem gewissen Grad darin leben, denken, fühlen. Das Bewusstsein, dass das nur ein Spiel ist, geht aber nicht verloren. Unter keinen Umständen!
Dieses absolute SEIN ist so sehr Bewusstsein und alle Formen und Erscheinungen sind so sehr Ausdruck dieses reinen, absoluten Bewusstseins, dass die Frage des freien Willens einen anderen Stellenwert hat, als wenn die Ursache meiner Existenz ein chaotisches, irgendwie zufällig entstandenes, im freien Raum schwebendes, von mir mehr oder weniger unabhängiges Universum ist.
In dem einen Fall ergibt sich meine Existenz aus einem intelligenten Schöpfungs-Akt im Rahmen eines kreativen, reinen Bewusstseinsprozesses, im anderen bin ich das Produkt einer ewig langen zufälligen Evolution. Die Idee, dass diese Evolution sich nur innerhalb des Raumes des reinen absoluten Bewusstseins abspielt, gäbe es dann nicht.
Erleuchtung ist die Rückkehr, die Einkehr, die Anknüpfung an genau diesen größeren Bezugsrahmen. Wir erkennen, dass nicht nur wir selbst, sondern das ganze Universum mit seiner ewigen Evolution nur Ausdruck dieses reinen, absoluten Bewusstseins ist.
Ich bin ein Ausdruck dieses "Größeren" - ich bin DAS
Es gibt tatsächlich etwas, dass "über" mir steht, etwas, dass größer ist als "ich".
Da dies in jedem von uns Realität ist, kann jeder Mensch diesen Wunsch in sich spüren, wenn er still ist - in der wirklichen STILLE.
Wenn diese Erkenntnis nicht nur intellektuell ist, also eine freie Entscheidung ist, oder ein Glaube, also eine subjektive Erfahrung, sondern ein neuer Bewusst/Seinszustand wird, dann ist der Schritt in eine andere, neue Freiheit getan. Dann ist der erste große Schritt zur Erleuchtung getan.
Dann ist der Nachweis erbracht, dass Erleuchtung wirklich Realität ist und nicht nur ein irgendwie gearteter Glaubens- oder Wissens-Zustand.
Dieser Seins-Zustand geht mit vielen Veränderungen meines Lebens einher, und ist mehr als nur ein neuer Erkenntnis-Zustand.
Es gibt einen freien Willen. Ich kann mich in jedem Moment des Lebens für den größeren Bezugsrahmen entscheiden und ihn ganz praktisch erfahren, und mein Leben durch die dadurch eintretenden Entwicklungen komplett ändern. Das sehe ich als den wirklichen menschlichen freien Willen.
Dienstag, 3. Mai 2011
Der freie Wille
Es gibt ihn übrigens doch, den freien Willen!
Ich finde, dass ist eine ganz wichtige Botschaft, weil gerade in der letzten Zeit einige Gehirnforscher darauf gestoßen sind, dass das nur eine Illusion ist, und wir uns das nur einbilden, weil es unserem Überleben nützt und unser Bild von uns selbst als autonome Wesen unterstützt. Das mag stimmen in dem Bereich unseres täglichen mehr oder weniger bewussten Alltags-Handelns.
Der Bereich, den ich meine, wo ich den freien Willen des Menschen gefunden habe, ist auf einer viel elementareren Ebene des menschlichen Lebens, nämlich tief im Innenraum verborgen. Dort, wo die Schöpfung unseres Selbst entsteht. Auf der Ebene, wo ich mich für oder gegen mich selbst entscheiden kann.
Es gibt eine Ebene des Bewusstseins in uns, wo wir selbst direkt verbunden sind mit dem höheren Selbst, mit dem Teil von uns, der wir immer schon waren, der frei von Ego ist, der tief ins Absolute, ins Nichts hineinreicht, der eine Verbindung, eine Brücke darstellt. Diese Ebene ist oft total verschüttet, weil wir uns mit unserem freien Willen entschieden haben, ihr keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Psychologisch lässt sich das auch als Verdrängung bezeichnen.
Diese Entscheidungsmöglichkeit ist Teil unseres menschlichen (göttlichen) freien Willens. Und dieser Teil des freien Willens bleibt uns als Mensch immer erhalten. Unter allen Umständen. Wir können uns für uns selbst entscheiden oder auch dagegen. Und meine inneren Forschungen haben gezeigt, dass wir als Menschen oft gute Gründe haben, uns gegen uns selbst zu entscheiden. Und das sind oft Gründe, die damit zusammenhängen, dass wir vermeintlich oder tatsächlich um unser Leben kämpfen mussten.
Das Überleben unseres Körpers hat eine derartig hohe Priorität in unserem Menschsein, dass wir dafür sogar bereit sind, uns selbst aufzugeben. Diesen freien Willen haben wir.
Und genau so haben wir den freien Willen uns wieder für uns selbst zu entscheiden, wenn die vermeintliche oder tatsächliche Gefahr nicht mehr besteht.
Ich habe diese Momente der Wahrnehmung der größten Gefahr und ihrer Verfestigung in unserem Bewusstsein Überlebensknoten genannt, weil es sich anfühlt wie eine Verknotung von Lebensenergie und -intelligenz in unseren verschiedenen Existenzräumen, dem mentalen Raum, dem Gefühlsraum und dem körperlichen Raum.
Ein banales Beispiel für solch eine Lebensgefahr ist Liebesentzug, den ein Kind oft erfährt, wenn es bei nicht empathischen Eltern aufwächst, denn Liebesentzug ist für ein Kind immer eine Morddrohung - nicht mehr und nicht weniger!
Der Überlebenstrieb des Körpers sorgt dafür, dass die innere Bereitschaft da ist, über den freien Willen die Entscheidung zu treffen, sich gegen sich selbst zu entscheiden. Das klingt kompliziert, läuft aber in der menschlichen Psyche in Sekundenbruchteilen ab, wenn man mittendrin steckt in dieser Erfahrung.
Wenn man später, als Erwachsener sich entscheidet, die Aufmerksamkeit darauf zu legen, kann man diese Dinge für sich selbst wieder entdecken und die damals getroffenen Entscheidungen rückgängig machen. Denn die damalige Gefahr besteht heute nicht mehr, und somit auch nicht die Notwendigkeit des Verdrängens. So lässt sich schrittweise durch die eigene Entscheidung (mit Hilfe des Verstandes) auf der Basis des freien Willens das Geschehene wieder rückgängig machen. Das hat enorme Auswirkungen auf das Leben im Hier und Jetzt.
Ich bin der Meinung, dass wir als Menschen auf dieser feinen Ebene unseres Bewusstsein einen wirklich freien Willen haben, denn dort stehen wir selbst so nahe am Absoluten, so nahe an dem, was wir wirklich sind, an unserem göttlichen Urgrund, dass wir die vollkommene Freiheit berühren. Und die geht niemals verloren, egal wie weit wir uns von uns selbst entfernt haben oder immer noch entfernen. Diese Verbindung bleibt immer bestehen, war immer da und ist das, was uns im Besonderen als Menschen auszeichnet.
Ich finde, dass ist eine ganz wichtige Botschaft, weil gerade in der letzten Zeit einige Gehirnforscher darauf gestoßen sind, dass das nur eine Illusion ist, und wir uns das nur einbilden, weil es unserem Überleben nützt und unser Bild von uns selbst als autonome Wesen unterstützt. Das mag stimmen in dem Bereich unseres täglichen mehr oder weniger bewussten Alltags-Handelns.
Der Bereich, den ich meine, wo ich den freien Willen des Menschen gefunden habe, ist auf einer viel elementareren Ebene des menschlichen Lebens, nämlich tief im Innenraum verborgen. Dort, wo die Schöpfung unseres Selbst entsteht. Auf der Ebene, wo ich mich für oder gegen mich selbst entscheiden kann.
Es gibt eine Ebene des Bewusstseins in uns, wo wir selbst direkt verbunden sind mit dem höheren Selbst, mit dem Teil von uns, der wir immer schon waren, der frei von Ego ist, der tief ins Absolute, ins Nichts hineinreicht, der eine Verbindung, eine Brücke darstellt. Diese Ebene ist oft total verschüttet, weil wir uns mit unserem freien Willen entschieden haben, ihr keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Psychologisch lässt sich das auch als Verdrängung bezeichnen.
Diese Entscheidungsmöglichkeit ist Teil unseres menschlichen (göttlichen) freien Willens. Und dieser Teil des freien Willens bleibt uns als Mensch immer erhalten. Unter allen Umständen. Wir können uns für uns selbst entscheiden oder auch dagegen. Und meine inneren Forschungen haben gezeigt, dass wir als Menschen oft gute Gründe haben, uns gegen uns selbst zu entscheiden. Und das sind oft Gründe, die damit zusammenhängen, dass wir vermeintlich oder tatsächlich um unser Leben kämpfen mussten.
Das Überleben unseres Körpers hat eine derartig hohe Priorität in unserem Menschsein, dass wir dafür sogar bereit sind, uns selbst aufzugeben. Diesen freien Willen haben wir.
Und genau so haben wir den freien Willen uns wieder für uns selbst zu entscheiden, wenn die vermeintliche oder tatsächliche Gefahr nicht mehr besteht.
Ich habe diese Momente der Wahrnehmung der größten Gefahr und ihrer Verfestigung in unserem Bewusstsein Überlebensknoten genannt, weil es sich anfühlt wie eine Verknotung von Lebensenergie und -intelligenz in unseren verschiedenen Existenzräumen, dem mentalen Raum, dem Gefühlsraum und dem körperlichen Raum.
Ein banales Beispiel für solch eine Lebensgefahr ist Liebesentzug, den ein Kind oft erfährt, wenn es bei nicht empathischen Eltern aufwächst, denn Liebesentzug ist für ein Kind immer eine Morddrohung - nicht mehr und nicht weniger!
Der Überlebenstrieb des Körpers sorgt dafür, dass die innere Bereitschaft da ist, über den freien Willen die Entscheidung zu treffen, sich gegen sich selbst zu entscheiden. Das klingt kompliziert, läuft aber in der menschlichen Psyche in Sekundenbruchteilen ab, wenn man mittendrin steckt in dieser Erfahrung.
Wenn man später, als Erwachsener sich entscheidet, die Aufmerksamkeit darauf zu legen, kann man diese Dinge für sich selbst wieder entdecken und die damals getroffenen Entscheidungen rückgängig machen. Denn die damalige Gefahr besteht heute nicht mehr, und somit auch nicht die Notwendigkeit des Verdrängens. So lässt sich schrittweise durch die eigene Entscheidung (mit Hilfe des Verstandes) auf der Basis des freien Willens das Geschehene wieder rückgängig machen. Das hat enorme Auswirkungen auf das Leben im Hier und Jetzt.
Ich bin der Meinung, dass wir als Menschen auf dieser feinen Ebene unseres Bewusstsein einen wirklich freien Willen haben, denn dort stehen wir selbst so nahe am Absoluten, so nahe an dem, was wir wirklich sind, an unserem göttlichen Urgrund, dass wir die vollkommene Freiheit berühren. Und die geht niemals verloren, egal wie weit wir uns von uns selbst entfernt haben oder immer noch entfernen. Diese Verbindung bleibt immer bestehen, war immer da und ist das, was uns im Besonderen als Menschen auszeichnet.
Samstag, 30. April 2011
Erleuchtung ist ein anderer Bewusstseinszustand
Jeder Bewusstseinszustand zeichnet sich durch seine ihm eigene Realitätserfahrung aus.
Jede Realtitätserfahrung hat ihre eigene zu Grunde liegende Wahrheit.
Jede Wahrheit liefert andere Wertvorstellungen und andere Lebensmöglichkeiten, und damit einen anderen Anspruch an gesellschaftliche Verhältnisse.
Anthropologisch betrachtet fühle ich mich anders in jedem Bewusstseinszustand, lebe anders, glaube an andere Dinge und verhalte mich anders. Ich lebe zwar mit meinen Mitmenschen in der gleichen Welt, aber nicht in der selben.
Ich sage das hier, weil ich in der letzten Zeit in Diskussionen, Erzählungen und Beschreibungen über Erleuchtung immer wieder sehen musste, dass häufig nur über den Begriff der Erleuchtung philosophiert wurde, nicht über den Zustand.
Erleuchtung ist ein anderer Seins-Zustand. Der wird an einem bestimmten Punkt der Entwicklung realisiert, oder eben nicht.
Philosophisch betrachtet ist Erleuchtung immer da und nie nicht gewesen, wie jeder andere Bewustseinszustand auch. Aber gelebt wird er nicht immer, sondern nur wenn er realisiert wird.
Realisiert heißt nicht, dass er sich theoretisch bewusst gemacht wird, sondern dass er gelebt wird.
Dies ist kein theoretischer, intellektueller Vorgang, sondern ein Vorgang der mehr oder weniger schnellen Transformation von Körper, Geist und Gefühlsraum, die zu diesem absolut neuen und einzigartigen Zustand führt.
Sein und Bewusstsein ändert sich in diesem Erleuchtungszustand radikal. Beides gleichzeitig, weil im Zustand der Erleuchtung realisiert wird, dass SEIN und Bewusstsein EINS sind, das EINE ist SEIN und Bewusstsein und letztendlich wird erkannt, dass auch das SEIN nur Bewusstsein ist.
Ich bin DAS, Du bist DAS, all dies ist DAS ...
Die Gefühle, die Sein und Bewusstsein miteinander verbinden, ändern sich in diesem neuen Bewusst/SEINSzustand auch. LIEBE ist nicht mehr nur Liebe, GLÜCK ist mehr als nur Glück, EINHEIT ist mehr als nur sich verbunden fühlen, usw. Über jedes Gefühl in diesem neuen Bewusstseinszustand lässt sich ein eigener Beitrag schreiben.
Diese Tatsachen werden viel zu wenig diskutiert in der Öffentlichkeit.
Ich treffe oft auf die Idee, dass sich nur die Vorstellung vom eigenen Selbst, das Bewusstsein, der eigene bewusste Innenraum ändert. Das ist aber nicht ausreichend.
Erleuchtung ist eine Änderung, die alle 3 Räume des Individuums vollständig erfasst. Körper, Gefühl und Geist und das in all ihren bewussten und unbewussten Aspekten.
Erleuchtung vollständig realisiert heißt, dass ein anderer Zustand der Existenz erreicht wird, der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Das Leben vorher, der Zustand vorher ist dann nur noch eine Sammlung von Erinnerungen, die keinen Einfluss mehr auf das Leben im neuen Zustand haben. So wie ein intensiver Traum aus dem man morgens erwacht ist, an den man noch eine Zeitlang nach dem Aufwachen denkt und nachspürt, je nachdem wie intensiv schön oder gruselig er war.
Diese Zustandsänderung ist real, nicht herbeigedacht oder durch eine intellektuelle Schlussfolgerung irgendwie erzeugt, nicht durch eine selbsterzeugte Stimmung kurzzeitig vorgegaukelt oder irgendwie herbeimeditiert. Das ist sehr wichtig.
Für Menschen, die Erleuchtung suchen und realisieren wollen, reicht es nicht, dass sie sich in einem Satsang intellektuell und gefühlsmäßig klarmachen, dass sie eins mit allem sind, dass sie immer schon DAS waren, dass es in Wirklichkeit kein Ich, kein Ego gibt, sondern nur den Moment im Hier und Jetzt usw.
Ich erlebe so viel verschiedene Versuche in der spirituellen Gemeinschaft, die leider alle im Bereich des moodmaking liegen, der selbsterzeugten Stimmungsmache.
Das alles hat nicht so viel mit Erleuchtung zu tun.
Erleuchtung ist die Realisation eines völlig neuen Bewusstseins-Zustandes, der seine ersten Strahlen in all den Übungen der verschiedenen spirituellen Wege vorausschickt. Dieser neue Zustand bedingt nicht nur eine neue Wahrnehmung dessen, was wir alle gemeinsam als Realität ansehen, sondern er bedingt eine neue Realität, die wir vorher, in unserem alten Zustand nicht sehen und leben konnten.
Ja - diese neue Realität war vorher schon immer da, aber nur für die, die sie erkennen konnten. Wer sie nicht erkennt, kann sie nicht leben, sondern höchstens als Motivation für seine Suche hernehmen, so wie jede Erfahrung nur dem gelingt, der sie macht, und nicht dem, der nur darüber spricht.
Erleuchtung ist so unzweifelhaft neu und anders, dass demjenigen, dem es widerfährt, keine Zweifel mehr bleiben an der Echtheit. Und da dieser Zustand dauerhaft ist, sind auch alle in diesem Zustand gemachten Erfahrungen, Weltbilder und Gefühle anders. Alles ist anders...
Ich bin DAS, Du bist DAS, all dies ist DAS...
P.S. Die Realisierten erkennen sich untereinander. Wer nicht realisiert ist, hat leider keine Möglichkeit einen Realisierten zu erkennen, weil er immer und unter allen Umständen seine eigenen Vorstellungen auf sein Gegenüber projiziert. Diese besondere Art der Trennung ist ja gerade der Zustand des Nicht-Erleuchteten.
Sorry, aber ist leider so...
Jede Realtitätserfahrung hat ihre eigene zu Grunde liegende Wahrheit.
Jede Wahrheit liefert andere Wertvorstellungen und andere Lebensmöglichkeiten, und damit einen anderen Anspruch an gesellschaftliche Verhältnisse.
Anthropologisch betrachtet fühle ich mich anders in jedem Bewusstseinszustand, lebe anders, glaube an andere Dinge und verhalte mich anders. Ich lebe zwar mit meinen Mitmenschen in der gleichen Welt, aber nicht in der selben.
Ich sage das hier, weil ich in der letzten Zeit in Diskussionen, Erzählungen und Beschreibungen über Erleuchtung immer wieder sehen musste, dass häufig nur über den Begriff der Erleuchtung philosophiert wurde, nicht über den Zustand.
Erleuchtung ist ein anderer Seins-Zustand. Der wird an einem bestimmten Punkt der Entwicklung realisiert, oder eben nicht.
Philosophisch betrachtet ist Erleuchtung immer da und nie nicht gewesen, wie jeder andere Bewustseinszustand auch. Aber gelebt wird er nicht immer, sondern nur wenn er realisiert wird.
Realisiert heißt nicht, dass er sich theoretisch bewusst gemacht wird, sondern dass er gelebt wird.
Dies ist kein theoretischer, intellektueller Vorgang, sondern ein Vorgang der mehr oder weniger schnellen Transformation von Körper, Geist und Gefühlsraum, die zu diesem absolut neuen und einzigartigen Zustand führt.
Sein und Bewusstsein ändert sich in diesem Erleuchtungszustand radikal. Beides gleichzeitig, weil im Zustand der Erleuchtung realisiert wird, dass SEIN und Bewusstsein EINS sind, das EINE ist SEIN und Bewusstsein und letztendlich wird erkannt, dass auch das SEIN nur Bewusstsein ist.
Ich bin DAS, Du bist DAS, all dies ist DAS ...
Die Gefühle, die Sein und Bewusstsein miteinander verbinden, ändern sich in diesem neuen Bewusst/SEINSzustand auch. LIEBE ist nicht mehr nur Liebe, GLÜCK ist mehr als nur Glück, EINHEIT ist mehr als nur sich verbunden fühlen, usw. Über jedes Gefühl in diesem neuen Bewusstseinszustand lässt sich ein eigener Beitrag schreiben.
Diese Tatsachen werden viel zu wenig diskutiert in der Öffentlichkeit.
Ich treffe oft auf die Idee, dass sich nur die Vorstellung vom eigenen Selbst, das Bewusstsein, der eigene bewusste Innenraum ändert. Das ist aber nicht ausreichend.
Erleuchtung ist eine Änderung, die alle 3 Räume des Individuums vollständig erfasst. Körper, Gefühl und Geist und das in all ihren bewussten und unbewussten Aspekten.
Erleuchtung vollständig realisiert heißt, dass ein anderer Zustand der Existenz erreicht wird, der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Das Leben vorher, der Zustand vorher ist dann nur noch eine Sammlung von Erinnerungen, die keinen Einfluss mehr auf das Leben im neuen Zustand haben. So wie ein intensiver Traum aus dem man morgens erwacht ist, an den man noch eine Zeitlang nach dem Aufwachen denkt und nachspürt, je nachdem wie intensiv schön oder gruselig er war.
Diese Zustandsänderung ist real, nicht herbeigedacht oder durch eine intellektuelle Schlussfolgerung irgendwie erzeugt, nicht durch eine selbsterzeugte Stimmung kurzzeitig vorgegaukelt oder irgendwie herbeimeditiert. Das ist sehr wichtig.
Für Menschen, die Erleuchtung suchen und realisieren wollen, reicht es nicht, dass sie sich in einem Satsang intellektuell und gefühlsmäßig klarmachen, dass sie eins mit allem sind, dass sie immer schon DAS waren, dass es in Wirklichkeit kein Ich, kein Ego gibt, sondern nur den Moment im Hier und Jetzt usw.
Ich erlebe so viel verschiedene Versuche in der spirituellen Gemeinschaft, die leider alle im Bereich des moodmaking liegen, der selbsterzeugten Stimmungsmache.
Das alles hat nicht so viel mit Erleuchtung zu tun.
Erleuchtung ist die Realisation eines völlig neuen Bewusstseins-Zustandes, der seine ersten Strahlen in all den Übungen der verschiedenen spirituellen Wege vorausschickt. Dieser neue Zustand bedingt nicht nur eine neue Wahrnehmung dessen, was wir alle gemeinsam als Realität ansehen, sondern er bedingt eine neue Realität, die wir vorher, in unserem alten Zustand nicht sehen und leben konnten.
Ja - diese neue Realität war vorher schon immer da, aber nur für die, die sie erkennen konnten. Wer sie nicht erkennt, kann sie nicht leben, sondern höchstens als Motivation für seine Suche hernehmen, so wie jede Erfahrung nur dem gelingt, der sie macht, und nicht dem, der nur darüber spricht.
Erleuchtung ist so unzweifelhaft neu und anders, dass demjenigen, dem es widerfährt, keine Zweifel mehr bleiben an der Echtheit. Und da dieser Zustand dauerhaft ist, sind auch alle in diesem Zustand gemachten Erfahrungen, Weltbilder und Gefühle anders. Alles ist anders...
Ich bin DAS, Du bist DAS, all dies ist DAS...
P.S. Die Realisierten erkennen sich untereinander. Wer nicht realisiert ist, hat leider keine Möglichkeit einen Realisierten zu erkennen, weil er immer und unter allen Umständen seine eigenen Vorstellungen auf sein Gegenüber projiziert. Diese besondere Art der Trennung ist ja gerade der Zustand des Nicht-Erleuchteten.
Sorry, aber ist leider so...
Sonntag, 17. April 2011
Kein Egoismus ohne Ego
Ich kann mir nichts mehr zu eigen machen. Ohne das Ego geht das nicht. ES macht sich etwas zu eigen - oder eben nicht.
Das war früher anders. Da konnte ich mich so richtig in eine Sache hineinknien. Das will jetzt nicht mehr funktionieren - und da musste ich mich erst dran gewöhnen.
Mein früheres Leben, vor der Erleuchtung, sah anders aus. Ich hatte eine Unmenge von Ideen und Projekten, die ich realisiert habe und immer war es so, dass ich während der Planungen Bilder gesehen habe, denen ich gefolgt bin. Wenn ich das nicht getan habe, ging regelmäßig etwas schief.
Heute ist das anders. Dadurch, dass ich die Projekte nicht mehr als *meine* Projekte ansehe, geschehen sie einfach - oder auch nicht. Ich bin nicht mehr daran beteiligt. Das Ich, mit dem ich mich früher identifiziert habe, ist nicht mehr da und kann sich deshalb auch nicht identifizieren mit einem Projekt. Keine falsche Identifikation, keine Anhaftung. Alles läuft viel ruhiger, sanfter und resourcenschondender ab für Mensch und Material.
Aus dem Sein heraus lebt und handelt man immer aus der Einheit für die Einheit. Egoistische Interessen kann es nicht geben. Und das ist gut so.
Das war früher anders. Da konnte ich mich so richtig in eine Sache hineinknien. Das will jetzt nicht mehr funktionieren - und da musste ich mich erst dran gewöhnen.
Mein früheres Leben, vor der Erleuchtung, sah anders aus. Ich hatte eine Unmenge von Ideen und Projekten, die ich realisiert habe und immer war es so, dass ich während der Planungen Bilder gesehen habe, denen ich gefolgt bin. Wenn ich das nicht getan habe, ging regelmäßig etwas schief.
Heute ist das anders. Dadurch, dass ich die Projekte nicht mehr als *meine* Projekte ansehe, geschehen sie einfach - oder auch nicht. Ich bin nicht mehr daran beteiligt. Das Ich, mit dem ich mich früher identifiziert habe, ist nicht mehr da und kann sich deshalb auch nicht identifizieren mit einem Projekt. Keine falsche Identifikation, keine Anhaftung. Alles läuft viel ruhiger, sanfter und resourcenschondender ab für Mensch und Material.
Aus dem Sein heraus lebt und handelt man immer aus der Einheit für die Einheit. Egoistische Interessen kann es nicht geben. Und das ist gut so.
Sonntag, 3. April 2011
Ohne Gedanken
Früher hatte ich in der Regel Gedanken, wenn ich nach Innen geschaut habe.
Dann kam eine Zeit, da hatte ich immer länger werdende Zustande von Gedankenleere.
Heute ist der Zustand der Gedankenleere immer da - selbst wenn ich Gedanken habe.
Dann kam eine Zeit, da hatte ich immer länger werdende Zustande von Gedankenleere.
Heute ist der Zustand der Gedankenleere immer da - selbst wenn ich Gedanken habe.
Freitag, 1. April 2011
Worte, Kultur und Realität
Wenn ich etwas wahrnehme, wenn ich meine Aufmerksamkeit auf Etwas oder Jemanden richte, passiert Folgendes:
Ich sehe Nichts und ich sehe Alles. Und das auch gleichzeitig.
Zum Einen merke ich, dass nichts passiert. Nichts ändert sich, Nichts ist anders, NICHTS wird wahrgenommen, weil da eine solche Fülle in dieser Unendlichkeit ist, die ich bin, dass sich daran nichts ändern kann. Das, was ich wahrnehme ist nicht von einer Qualität, dass sich irgendwas ändern könnte, es ist einfach vollkommen Teil davon, es ist gefühlsmäßig noch nicht einmal unterschieden davon. Wie sollte ein bisschen Welle, den Ozean ändern? Es ist noch nicht mal der Hauch einer Bewegung zu spüren.
Zum Anderen sehe ich all die Dinge, die meine Mitmenschen auch wahrnehmen. Und spüre manchmal eine Verwunderung in mir aufsteigen. Ich wundere mich über die ganzen Dinge, die ich wahrnehme.
Früher habe ich gedacht:
Ich spreche, ich lebe durch mich selbst.
Dann dachte ich:
ES spricht durch mich, ES lebt durch mich.
Und jetzt ist sogar das *mich* weg.
ES spricht durch sich selbst, ES lebt durch sich selbst.
Und wo ist ICH?
ICH ist wohl nur noch das kulturell bedingte, gewohnheitsmäßig benutzte Wort. Ich könnte es auch ganz weglassen, aber dann klappt das mit der Kommunikation nicht mehr so gut ;-)
Ich rede also, wie üblich, ganz normal mit all diesen erlernten Begriffen, merke aber, dass die Bedeutungen ihre Wertigkeit eingebüßt haben. Ich hatte früher eine andere Rhetorik drauf, weil ich selbst so involviert war in die Wichtigkeit der Worte. Sie haben mir etwas bedeutet.
Das ist heute nicht mehr so. Die Worte und ihre Bedeutungen haben sich verändert. Der persönliche Bezug ist verschwunden. Früher waren Wörter für mich Teile der Realität. Ich konnte sie benutzen um alles zu beschreiben, was ich für Realität gehalten hatte. Jetzt geht das nicht mehr, weil die Worte das, was ich heute für Realität halte ES nicht beschreiben können. Worte können DAS nicht beschreiben. Und warum auch? Warum sollte ich das beschreiben, was ist? Wohl nur, um "Kultur" zu erschaffen.
Was für eine skurile Situation...
Ich sehe Nichts und ich sehe Alles. Und das auch gleichzeitig.
Zum Einen merke ich, dass nichts passiert. Nichts ändert sich, Nichts ist anders, NICHTS wird wahrgenommen, weil da eine solche Fülle in dieser Unendlichkeit ist, die ich bin, dass sich daran nichts ändern kann. Das, was ich wahrnehme ist nicht von einer Qualität, dass sich irgendwas ändern könnte, es ist einfach vollkommen Teil davon, es ist gefühlsmäßig noch nicht einmal unterschieden davon. Wie sollte ein bisschen Welle, den Ozean ändern? Es ist noch nicht mal der Hauch einer Bewegung zu spüren.
Zum Anderen sehe ich all die Dinge, die meine Mitmenschen auch wahrnehmen. Und spüre manchmal eine Verwunderung in mir aufsteigen. Ich wundere mich über die ganzen Dinge, die ich wahrnehme.
Früher habe ich gedacht:
Ich spreche, ich lebe durch mich selbst.
Dann dachte ich:
ES spricht durch mich, ES lebt durch mich.
Und jetzt ist sogar das *mich* weg.
ES spricht durch sich selbst, ES lebt durch sich selbst.
Und wo ist ICH?
ICH ist wohl nur noch das kulturell bedingte, gewohnheitsmäßig benutzte Wort. Ich könnte es auch ganz weglassen, aber dann klappt das mit der Kommunikation nicht mehr so gut ;-)
Ich rede also, wie üblich, ganz normal mit all diesen erlernten Begriffen, merke aber, dass die Bedeutungen ihre Wertigkeit eingebüßt haben. Ich hatte früher eine andere Rhetorik drauf, weil ich selbst so involviert war in die Wichtigkeit der Worte. Sie haben mir etwas bedeutet.
Das ist heute nicht mehr so. Die Worte und ihre Bedeutungen haben sich verändert. Der persönliche Bezug ist verschwunden. Früher waren Wörter für mich Teile der Realität. Ich konnte sie benutzen um alles zu beschreiben, was ich für Realität gehalten hatte. Jetzt geht das nicht mehr, weil die Worte das, was ich heute für Realität halte ES nicht beschreiben können. Worte können DAS nicht beschreiben. Und warum auch? Warum sollte ich das beschreiben, was ist? Wohl nur, um "Kultur" zu erschaffen.
Was für eine skurile Situation...
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