Was passiert da genau?
Die Erfahrung, das Erleben des Seins ist so überwältigend, dass man in der Regel am Anfang nicht lange da drin bleiben kann in dieser Erfahrung. Das kleine Ich versucht das als nur eine weitere Erfahrung abzutun, zu verstehen und einzuordnen, scheitert aber regelmäßig an dem Punkt, wo das Sein das Ich aufgreift und es transformiert. Wenn man das spürt, erschreckt man sich meist und wehrt diese Erfahrung des Seins ab.
Was sind die Merkmale?
Wenn das kleine Ich vom Sein ergriffen wird, fängt es an sich aufzulösen. Da diese Erfahrung so elementar ist, so existentiell, weiß man sofort, das es passiert.
Was bedeutet das für mich und mein Leben?
Das kleine Ich denkt, dass es das Leben lebt und steuert. Das Sein übernimmt das alles und das kleine Ich wird zu einem großen Ich. Ich bin DAS...
Diese Änderung ist so deutlich, so nachhaltig, dass das ganze Leben davon betroffen ist, da die Zuständigkeiten sich radikal verschoben haben. War bisher immer das kleine Ich betroffen, so ist jetzt das große Ich, das Sein betroffen. ES lebt durch sich selbst, durch mich. Es braucht eine Zeit bis man sich an diesen Zustand gewöhnt hat.
Wir merke ich das?
Die Wahrnehmung ändert sich, die Gefühle ändern sich, der Körper verändert sich. All das, was das Leben ausmacht, erstrahlt in einem anderen Glanz. Scheinbar läuft alles weiter wie bisher. Aber in Wirklichkeit hat sich alles verändert. Das, was man sein Leben lang als Realität erfahren hat, verschwindet auf einmal und lässt nur noch das reine Sein zurück.
Fühlt sich das anders an?
Die Basis hat sich geändert, auf der die Gefühle auftauchen. Von Glück bis Schmerz ist alles da, aber die Bewertung ist anders. Es ist keine Instanz mehr da, die das als von sich getrennt wahrnimmt, die das als Objekt wahrnimmt. Es ist einfach vollkommen da. Die Anbindung ist weg, die Einheit ist da.
Verändert sich mein Denken, mein Handeln?
Das Denken verschwindet, das Handeln auch. ES denkt, ES handelt. Denken wird nicht mehr als Denken empfunden, Handeln nicht als Handeln. ES ist einfach reines Sein. ES nimmt sich selbst im Denken, im Handeln wahr. ES ist das Denken und Handeln. Es ist da ein solch starker Selbstrückbezug, dass da kein Ich da ist, dass denkt: ich denke, oder ich handle. ES geschieht einfach...
Merkt man das nur, wenn man die Aufmerksamkeit nach Innen richtet, also ein meditatives Leben führt, oder hat das auch Auswirkungen in meinem normalen Alltag?
Der Alltag ist das meditative Leben. Es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen Innen und Außen. Alles ist eins. Die Idee der Vergänglichkeit ist verschwunden. ES ist einfach nur noch Alles. Und ich bin das...
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Diese Erfahrung ist so skuril, dass ich sie nicht wirklich beschreiben kann. Wenn ich sie mit meinen normalen Worten beschreibe, merke ich, dass es so nicht ganz stimmt. Und all die Beispiele treffen es nicht richtig. Wenn man es erfährt, weiß man es sofort, ganz ohne Zweifel.
Es ist die Auflösung der Gegensätze. Hunger und Durst, Kalt und Heiß, Liebe und Hass, usw...
Obwohl es diese Gegensätze noch gibt, erfährt man sie nicht mehr als solches. Beide Teile der Gegensätze sind aufgehoben im Ganzen. Man erfährt sie nicht mehr als einzelne Teile, die man unterscheidet und einseitig bevorzugt. Man weiß, dass beide da sein müssen und nur zusammen die Ganzheit bilden.
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Das eigene Leben wird nicht einfach nur um die Komponente des Seins bereichert, sondern das Sein ergreift vollständig Besitz vom eigenen Leben, von einem selbst.
Die Frage lautet also nicht, wie das Sein mich und mein Leben verändert, sondern wie lebt das Sein sich selbst, als mein Leben? ES kehrt nicht zu mir zurück, sondern ich kehre zum Sein zurück. Es ist nicht durch mich verstehbar. ES versteht mich.
Diese radikale Umkehr in der eigenen Position ist die entscheidende Veränderung im Leben, dass einfach weiterläuft.
Samstag, 16. Juli 2011
Samstag, 2. Juli 2011
Das Ende des gestörten Geistes
Das Schöne an der Erleuchtung ist, dass man alle seine "Geisteskrankheiten", all die Neurosen und die ganzen anderen ungewöhnlichen, anstrengenden Angewohnheiten des Geistes loslassen muss, bevor sie dauerhaft bleibt. Die Erleuchtung fegt alles weg...
Die Vorstellung eines erleuchteten Menschen, der nicht frei von sowas ist, wäre auch komisch, oder ;-)
Die Vorstellung eines erleuchteten Menschen, der nicht frei von sowas ist, wäre auch komisch, oder ;-)
Dienstag, 7. Juni 2011
Die eigene Vergangenheit lässt sich ändern!
Das SEIN, das Nichts, der Urgrund umfasst nicht nur den Raum und alles in ihm, sondern auch die Zeit. Das Hier und Jetzt, der gegenwärtige Moment ist für das unbegrenzte Bewusstsein so unendlich, dass er auch die Vergangenheit und die Zukunft mit umfasst.
Wenn man mit diesem SEIN eins ist, und das passiert in der Meditation oft auch nur für einige Momente, dann kann man mit seiner Wahrnehmung eine Grenze überschreiten, die das individuelle Bewusstsein gesetzt hat.
Aus der Perspektive des unbegrenzten Bewusstseins heraus löst sich diese Grenze manchmal auf, sodass man in seine eigene Vergangenheit schauen kann, als wäre sie Teil des momentanen Lebens. Das ist eine ganz besondere Erfahrung, weil die Erinnerung an die Vergangenheit nicht nur als unvollständige, verschwommene Bilder auftauchen, sondern als vollständige Erfahrung der vergangenen Realität im Hier und Jetzt.
Ich kann quasi in meine eigene Vergangenheit zurückgekehrt alles noch einmal angehen und zwar mit den Mitteln, die mir heute, als Erwachsener zur Verfügung stehen. Das heißt, ich kann meine eigene Geschichte neu schreiben und damit meine Vergangenheit verändern. Die Auswirkungen auf mein heutiges Leben treten dabei unmittelbar in Erscheinung.
Ich habe das unzählige Mal ausprobiert. Es funktioniert! Ich halte diese Methode für eine wunderbare Erweiterung von Therapieformen, die mit der Aufarbeitung von vergangen Erlebnissen zu tun haben und eine Synthese von Therapie und Erleuchtungsarbeit.
Es fühlt sich an, wie eine Zeitreise in die Vergangenheit, als würde sich ein Wurmloch öffnen durch das man in die eigene Vergangenheit schlüpfen kann. Wo man Kontakt aufnehmen kann mit dem Menschen, der man einmal war, den man vielleicht vergessen hat, den mal zurückgelassen hat und den man nun mitnehmen kann in die heutige Zeit.
Das ist eine ganz besondere Erfahrung, die wir machen können, wenn wir uns mit dem unendlichen SEIN in uns verbinden, in der STILLE.
Wenn man mit diesem SEIN eins ist, und das passiert in der Meditation oft auch nur für einige Momente, dann kann man mit seiner Wahrnehmung eine Grenze überschreiten, die das individuelle Bewusstsein gesetzt hat.
Aus der Perspektive des unbegrenzten Bewusstseins heraus löst sich diese Grenze manchmal auf, sodass man in seine eigene Vergangenheit schauen kann, als wäre sie Teil des momentanen Lebens. Das ist eine ganz besondere Erfahrung, weil die Erinnerung an die Vergangenheit nicht nur als unvollständige, verschwommene Bilder auftauchen, sondern als vollständige Erfahrung der vergangenen Realität im Hier und Jetzt.
Ich kann quasi in meine eigene Vergangenheit zurückgekehrt alles noch einmal angehen und zwar mit den Mitteln, die mir heute, als Erwachsener zur Verfügung stehen. Das heißt, ich kann meine eigene Geschichte neu schreiben und damit meine Vergangenheit verändern. Die Auswirkungen auf mein heutiges Leben treten dabei unmittelbar in Erscheinung.
Ich habe das unzählige Mal ausprobiert. Es funktioniert! Ich halte diese Methode für eine wunderbare Erweiterung von Therapieformen, die mit der Aufarbeitung von vergangen Erlebnissen zu tun haben und eine Synthese von Therapie und Erleuchtungsarbeit.
Es fühlt sich an, wie eine Zeitreise in die Vergangenheit, als würde sich ein Wurmloch öffnen durch das man in die eigene Vergangenheit schlüpfen kann. Wo man Kontakt aufnehmen kann mit dem Menschen, der man einmal war, den man vielleicht vergessen hat, den mal zurückgelassen hat und den man nun mitnehmen kann in die heutige Zeit.
Das ist eine ganz besondere Erfahrung, die wir machen können, wenn wir uns mit dem unendlichen SEIN in uns verbinden, in der STILLE.
Handeln aus dem SEIN
Ich weiß nicht, ob das bei euch auch so ist, aber bei mir klappen die Dinge nur, wenn ich sie vorher gesehen, geschaut habe. Was ich nicht geschaut habe, klappt auch nicht.
Wenn ich ein größeres Projekt starten will, laufen die einzelnen Schritte, die ich zu seiner Realisierung machen muss, vorher, wie in einem Film in mir ab. Dabei kann ich genau spüren und sehen, ob sie funktionieren werden oder nicht.
Das ist eine ganz eigenartige Sache. Manchmal weiß ich, vom Kopf her, dass bestimmte Handlungen durchgeführt werden müssten, damit die nächsten Schritte getan werden können. Aber, ich kann sie innerlich nicht sehen. Es kommen keine Bilder in mir hoch. Und dann kann ich sie auch nicht machen. Wenn ich sie trotzdem machte, würde es nicht klappen. Es würde schief gehen. Ich habe es oft ausprobiert. Erst wenn ich sie in meinem Inneren gesehen habe, ist der Weg frei um sie erfolgreich zu erledigen.
Im Nachhinein hat sich dann immer gezeigt, dass irgendeine Bedingung, eine Voraussetzung, ein menschlicher Kontakt, an die ich planerisch gar nicht denken konnte, noch nicht zu diesem Zeitpunkt erfüllt war.
Es fühlt sich so an, als wenn ich meinen Projektwunsch innerlich einer höheren Instanz übergebe, nennen wir sie mal "Natur", und dann warten muss, bis alle einzelnen Schritte von ihr ausgestaltet worden sind. Ich empfinde mich dabei nicht nur als der Handelnde, sondern auch als der, durch den gehandelt wird. Dieses "Größere" ist für die Manifestation all der vielen Schritte und Voraussetzungen und menschlichen Kontakte zuständig. Und offensichtlich braucht jedes dieser Details einfach seine ihm eigene Zeit. Gut Ding braucht Weile...
Ich verlasse mich also mittlerweile darauf, dass die Natur das alles viel besser managed, als wenn ich das aus einer begrenzten, subjektiven Perspektive heraus steuern würde und überlasse ihr das gerne.
Mein Leben läuft seitdem deutlich stressfreier ;-)
Wenn ich ein größeres Projekt starten will, laufen die einzelnen Schritte, die ich zu seiner Realisierung machen muss, vorher, wie in einem Film in mir ab. Dabei kann ich genau spüren und sehen, ob sie funktionieren werden oder nicht.
Das ist eine ganz eigenartige Sache. Manchmal weiß ich, vom Kopf her, dass bestimmte Handlungen durchgeführt werden müssten, damit die nächsten Schritte getan werden können. Aber, ich kann sie innerlich nicht sehen. Es kommen keine Bilder in mir hoch. Und dann kann ich sie auch nicht machen. Wenn ich sie trotzdem machte, würde es nicht klappen. Es würde schief gehen. Ich habe es oft ausprobiert. Erst wenn ich sie in meinem Inneren gesehen habe, ist der Weg frei um sie erfolgreich zu erledigen.
Im Nachhinein hat sich dann immer gezeigt, dass irgendeine Bedingung, eine Voraussetzung, ein menschlicher Kontakt, an die ich planerisch gar nicht denken konnte, noch nicht zu diesem Zeitpunkt erfüllt war.
Es fühlt sich so an, als wenn ich meinen Projektwunsch innerlich einer höheren Instanz übergebe, nennen wir sie mal "Natur", und dann warten muss, bis alle einzelnen Schritte von ihr ausgestaltet worden sind. Ich empfinde mich dabei nicht nur als der Handelnde, sondern auch als der, durch den gehandelt wird. Dieses "Größere" ist für die Manifestation all der vielen Schritte und Voraussetzungen und menschlichen Kontakte zuständig. Und offensichtlich braucht jedes dieser Details einfach seine ihm eigene Zeit. Gut Ding braucht Weile...
Ich verlasse mich also mittlerweile darauf, dass die Natur das alles viel besser managed, als wenn ich das aus einer begrenzten, subjektiven Perspektive heraus steuern würde und überlasse ihr das gerne.
Mein Leben läuft seitdem deutlich stressfreier ;-)
Großreinemachen
Seit einigen Tagen reinigt sich meine Lunge. Es fühlt sich an wie ein massiver Husten, es erinnert mich an meine ayurvedischen Panchakarma-Kuren, die der Reinigung des Körpers dienten, und meine Lunge fühlt sich jetzt an, als wäre sie wieder "sauber". Ich habe das Gefühl, als wäre sie "reiner".
Es gab während dieser Reinigungsphase immer wieder diese Schübe von Energie, die ganz tief aus dem Inneren aufstiegen und sich wie ein Überdruck anfühlten. Dann wurde der ganze Körper von eine feinstofflichen Energie durchrieselt, die ich früher nicht kannte, oder nicht wahrgenommen habe. Danach fühlte ich mich immer ein Stück verändert und besser.
Es gab auch Momente, wo ich dachte, ich sei einfach nur krank, ich hätte Fieber. Mein gutes Gefühl, dass alles in Ordnung sei, hatte mich aber nie verlassen bei dieser ganzen Anstrengung.
Ja, es war ein bisschen eine Tortur, aber es hat sich gelohnt. Ich fühle mich leichter und deutlich lebendiger und durchlässiger.
Manchmal denke ich, es passieren schon komische Dinge. Früher hatte ich sowas nicht ;-)
Es gab während dieser Reinigungsphase immer wieder diese Schübe von Energie, die ganz tief aus dem Inneren aufstiegen und sich wie ein Überdruck anfühlten. Dann wurde der ganze Körper von eine feinstofflichen Energie durchrieselt, die ich früher nicht kannte, oder nicht wahrgenommen habe. Danach fühlte ich mich immer ein Stück verändert und besser.
Es gab auch Momente, wo ich dachte, ich sei einfach nur krank, ich hätte Fieber. Mein gutes Gefühl, dass alles in Ordnung sei, hatte mich aber nie verlassen bei dieser ganzen Anstrengung.
Ja, es war ein bisschen eine Tortur, aber es hat sich gelohnt. Ich fühle mich leichter und deutlich lebendiger und durchlässiger.
Manchmal denke ich, es passieren schon komische Dinge. Früher hatte ich sowas nicht ;-)
Mittwoch, 4. Mai 2011
Die Transformation meines Körpers
Ich bin neulich aufgewacht und hatte das Gefühl, dass eine starke Energie quasi von Innen heraus, aus der vollkommenen Stille, in meinen Körper eintritt.
Ich hatte als Kind Rachen- und Gaumenmandeln entfernt bekommen. Zu meiner Zeit war das ein Standardprozedere der HNO-Ärzte gewesen. Bei meiner Tochter wurde das schon nicht mehr so gesehen. Die Medizin wandelt sich mit der Zeit.
Diese Energie versuchte sehr intensiv sich an die nicht vorhandenen Stellen im Hals anzudocken, und ich hatte das Gefühl, als wenn da offene Stellen im Körper sind, wo diese Energie herausstrahlt.
Im weiteren Verlauf breitete sich die Energie weiter im Körper aus und führte mich überall dahin, wo das Fehlen der Mandeln negative Auswirkungen gehabt hatte.
Ich litt seit der Zeit unter Heuschnupfen, hatte immer mal wieder Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen, Halsschmerzen und manchmal Bronchitis.
Es gab also Bereiche in meinem Körper, die irgendwie empfindlicher geworden waren, nach dieser Operation.
In all diese körperlichen Bereiche drang diese Energie ein, und ich erinnerte mich an jede einzelne Krankheit in der Vergangenheit und die Gefühle, die damit zusammenhingen.
Als diese Energie sich überall im Oberkörper ausgebreitet hatte, merkte ich, wie sie sich mit ihm verband. Sie blieb dauerhaft bestehen, stärkte die geschwächten Organe von Innen. Eine Transformation setzte ein.
Ich genoss diesen Zustand noch eine zeitlang und wendete mich dann wieder anderen Aufgaben zu.
Für mich ist das eine Art Heilung von geschwächten Körperteilen durch eine Energie, die aus dem inneren Ort der Stille heraus kam.
Ich bin gespannt auf die bald einsetzende Gräserblüte. Vielleicht wird der Heuschnupfen dieses Jahr nicht mehr so schlimm ;-)
Ich werde berichten...
Bisher keinen Heuschnupfen gehabt, also war dieses Jahr die Gräserblüte schwach, oder die Heilung hat funktioniert ;)
Ich hatte als Kind Rachen- und Gaumenmandeln entfernt bekommen. Zu meiner Zeit war das ein Standardprozedere der HNO-Ärzte gewesen. Bei meiner Tochter wurde das schon nicht mehr so gesehen. Die Medizin wandelt sich mit der Zeit.
Diese Energie versuchte sehr intensiv sich an die nicht vorhandenen Stellen im Hals anzudocken, und ich hatte das Gefühl, als wenn da offene Stellen im Körper sind, wo diese Energie herausstrahlt.
Im weiteren Verlauf breitete sich die Energie weiter im Körper aus und führte mich überall dahin, wo das Fehlen der Mandeln negative Auswirkungen gehabt hatte.
Ich litt seit der Zeit unter Heuschnupfen, hatte immer mal wieder Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen, Halsschmerzen und manchmal Bronchitis.
Es gab also Bereiche in meinem Körper, die irgendwie empfindlicher geworden waren, nach dieser Operation.
In all diese körperlichen Bereiche drang diese Energie ein, und ich erinnerte mich an jede einzelne Krankheit in der Vergangenheit und die Gefühle, die damit zusammenhingen.
Als diese Energie sich überall im Oberkörper ausgebreitet hatte, merkte ich, wie sie sich mit ihm verband. Sie blieb dauerhaft bestehen, stärkte die geschwächten Organe von Innen. Eine Transformation setzte ein.
Ich genoss diesen Zustand noch eine zeitlang und wendete mich dann wieder anderen Aufgaben zu.
Für mich ist das eine Art Heilung von geschwächten Körperteilen durch eine Energie, die aus dem inneren Ort der Stille heraus kam.
Ich bin gespannt auf die bald einsetzende Gräserblüte. Vielleicht wird der Heuschnupfen dieses Jahr nicht mehr so schlimm ;-)
Ich werde berichten...
Bisher keinen Heuschnupfen gehabt, also war dieses Jahr die Gräserblüte schwach, oder die Heilung hat funktioniert ;)
Der freie Wille - Teil 2
Ich habe mir heute noch einmal Gedanken gemacht zu dem Thema "Freier Wille" und mir genauer die Schnittstelle zwischen dem feinsten Aspekt des Ego und dem Absoluten angeschaut.
Die Idee eines freien Willens kann nur existieren, wenn man davon ausgeht, dass es eine innere Instanz gibt, die unabhängig vom Absoluten wahrnehmen, entscheiden und handeln kann.
Der Erleuchtete weiß, dass das eine Illusion ist und trotzdem gibt es einen freien Willen.
Der Nicht-Erleuchtete unterliegt in der Regel der Illusion, dass er selbst alles im Griff hat und Herr seiner Welt ist, was richtig und verständlich ist, weil das ein wichtiger Schritt in der Entwicklung zum Individuum ist.
Ein Erleuchteter hat diese Möglichkeit der Selbsttäuschung abgelegt, sodass sich die Frage stellt, inwieweit er dann noch einen freien Willen hat, wenn da keine individuelle Instanz mehr ist. Sie ist ja vollständig im Nichts aufgegangen, im Absoluten verschwunden.
Diesen Punkt habe ich mir genauer angeschaut von einem individuellem Standpunkt in meinem Inneren aus. Diese individuelle Instanz in mir ist so vollständig durchdrungen vom Absoluten, sie ist so eingetaucht in das, was das Absolute ist, dass es sich mit Freude dem hingegeben hat. Es hat quasi keine Chance mehr gegen den Ansturm des Absoluten, und gilt mir deshalb nicht mehr als ein Maßstab aller Dinge. Trotzdem kann ich von dort aus schauen und sehe, dass der Nicht-Erleuchtete sich als deutlich wahrnehmbare Instanz in einem Universum fühlt, dem er sich mehr oder wenig verbunden und zugehörig fühlt. Da er von diesem subjektiv individuellen Standpunkt aus alles betrachtet, untersucht und beurteilt, kann er nur zu dem Schluss kommen, dass er, als Wahrnehmender, der Mittelpunkt seines Universums ist. Etwas Größeres, Allumfassenderes ist für ihn eine Hypothese und letztendlich eine Gefahr für sein Weltbild.
Dann wäre Erleuchtung einfach der Zustand, wo ich mich als Mensch völlig eins mit Allem fühle und bin, und Nicht-Erleuchtung der, wo ich mich vollständig isoliert und nur mit mir selbst eins fühle, ich also isoliert bin vom Allem.
Das scheint mir der heutige Zustand des Menschen zu sein.
Inwieweit habe ich als Erleuchteter noch einen freien Willen, wenn ich meine Individualität vollständig dem Absoluten geopfert habe? Inwieweit kann ich mich dann noch als individueller Mensch wahrnehmen? Gibt es da noch eine innere Instanz, die für sich selbst entscheiden kann, oder wird das dann alles von etwas Größerem "gesteuert"?
Meine Erfahrung ist, dass nicht nur "Ich", sondern alles von diesem "Größeren" durchdrungen ist. Dieses Durchdrungen-Sein aber keine Steuerung im Detail ist, sondern eher eine existentielle Voraussetzung, eine Bedingung meiner Existenz, die aber auf alle meine Entscheidungen einen Einfluss hat. Und ja, ich kann mich in diese Sichtweise des Individuellen hineinversetzen wie ein Schauspieler in eine Rolle und bis zu einem gewissen Grad darin leben, denken, fühlen. Das Bewusstsein, dass das nur ein Spiel ist, geht aber nicht verloren. Unter keinen Umständen!
Dieses absolute SEIN ist so sehr Bewusstsein und alle Formen und Erscheinungen sind so sehr Ausdruck dieses reinen, absoluten Bewusstseins, dass die Frage des freien Willens einen anderen Stellenwert hat, als wenn die Ursache meiner Existenz ein chaotisches, irgendwie zufällig entstandenes, im freien Raum schwebendes, von mir mehr oder weniger unabhängiges Universum ist.
In dem einen Fall ergibt sich meine Existenz aus einem intelligenten Schöpfungs-Akt im Rahmen eines kreativen, reinen Bewusstseinsprozesses, im anderen bin ich das Produkt einer ewig langen zufälligen Evolution. Die Idee, dass diese Evolution sich nur innerhalb des Raumes des reinen absoluten Bewusstseins abspielt, gäbe es dann nicht.
Erleuchtung ist die Rückkehr, die Einkehr, die Anknüpfung an genau diesen größeren Bezugsrahmen. Wir erkennen, dass nicht nur wir selbst, sondern das ganze Universum mit seiner ewigen Evolution nur Ausdruck dieses reinen, absoluten Bewusstseins ist.
Ich bin ein Ausdruck dieses "Größeren" - ich bin DAS
Es gibt tatsächlich etwas, dass "über" mir steht, etwas, dass größer ist als "ich".
Da dies in jedem von uns Realität ist, kann jeder Mensch diesen Wunsch in sich spüren, wenn er still ist - in der wirklichen STILLE.
Wenn diese Erkenntnis nicht nur intellektuell ist, also eine freie Entscheidung ist, oder ein Glaube, also eine subjektive Erfahrung, sondern ein neuer Bewusst/Seinszustand wird, dann ist der Schritt in eine andere, neue Freiheit getan. Dann ist der erste große Schritt zur Erleuchtung getan.
Dann ist der Nachweis erbracht, dass Erleuchtung wirklich Realität ist und nicht nur ein irgendwie gearteter Glaubens- oder Wissens-Zustand.
Dieser Seins-Zustand geht mit vielen Veränderungen meines Lebens einher, und ist mehr als nur ein neuer Erkenntnis-Zustand.
Es gibt einen freien Willen. Ich kann mich in jedem Moment des Lebens für den größeren Bezugsrahmen entscheiden und ihn ganz praktisch erfahren, und mein Leben durch die dadurch eintretenden Entwicklungen komplett ändern. Das sehe ich als den wirklichen menschlichen freien Willen.
Die Idee eines freien Willens kann nur existieren, wenn man davon ausgeht, dass es eine innere Instanz gibt, die unabhängig vom Absoluten wahrnehmen, entscheiden und handeln kann.
Der Erleuchtete weiß, dass das eine Illusion ist und trotzdem gibt es einen freien Willen.
Der Nicht-Erleuchtete unterliegt in der Regel der Illusion, dass er selbst alles im Griff hat und Herr seiner Welt ist, was richtig und verständlich ist, weil das ein wichtiger Schritt in der Entwicklung zum Individuum ist.
Ein Erleuchteter hat diese Möglichkeit der Selbsttäuschung abgelegt, sodass sich die Frage stellt, inwieweit er dann noch einen freien Willen hat, wenn da keine individuelle Instanz mehr ist. Sie ist ja vollständig im Nichts aufgegangen, im Absoluten verschwunden.
Diesen Punkt habe ich mir genauer angeschaut von einem individuellem Standpunkt in meinem Inneren aus. Diese individuelle Instanz in mir ist so vollständig durchdrungen vom Absoluten, sie ist so eingetaucht in das, was das Absolute ist, dass es sich mit Freude dem hingegeben hat. Es hat quasi keine Chance mehr gegen den Ansturm des Absoluten, und gilt mir deshalb nicht mehr als ein Maßstab aller Dinge. Trotzdem kann ich von dort aus schauen und sehe, dass der Nicht-Erleuchtete sich als deutlich wahrnehmbare Instanz in einem Universum fühlt, dem er sich mehr oder wenig verbunden und zugehörig fühlt. Da er von diesem subjektiv individuellen Standpunkt aus alles betrachtet, untersucht und beurteilt, kann er nur zu dem Schluss kommen, dass er, als Wahrnehmender, der Mittelpunkt seines Universums ist. Etwas Größeres, Allumfassenderes ist für ihn eine Hypothese und letztendlich eine Gefahr für sein Weltbild.
Dann wäre Erleuchtung einfach der Zustand, wo ich mich als Mensch völlig eins mit Allem fühle und bin, und Nicht-Erleuchtung der, wo ich mich vollständig isoliert und nur mit mir selbst eins fühle, ich also isoliert bin vom Allem.
Das scheint mir der heutige Zustand des Menschen zu sein.
Inwieweit habe ich als Erleuchteter noch einen freien Willen, wenn ich meine Individualität vollständig dem Absoluten geopfert habe? Inwieweit kann ich mich dann noch als individueller Mensch wahrnehmen? Gibt es da noch eine innere Instanz, die für sich selbst entscheiden kann, oder wird das dann alles von etwas Größerem "gesteuert"?
Meine Erfahrung ist, dass nicht nur "Ich", sondern alles von diesem "Größeren" durchdrungen ist. Dieses Durchdrungen-Sein aber keine Steuerung im Detail ist, sondern eher eine existentielle Voraussetzung, eine Bedingung meiner Existenz, die aber auf alle meine Entscheidungen einen Einfluss hat. Und ja, ich kann mich in diese Sichtweise des Individuellen hineinversetzen wie ein Schauspieler in eine Rolle und bis zu einem gewissen Grad darin leben, denken, fühlen. Das Bewusstsein, dass das nur ein Spiel ist, geht aber nicht verloren. Unter keinen Umständen!
Dieses absolute SEIN ist so sehr Bewusstsein und alle Formen und Erscheinungen sind so sehr Ausdruck dieses reinen, absoluten Bewusstseins, dass die Frage des freien Willens einen anderen Stellenwert hat, als wenn die Ursache meiner Existenz ein chaotisches, irgendwie zufällig entstandenes, im freien Raum schwebendes, von mir mehr oder weniger unabhängiges Universum ist.
In dem einen Fall ergibt sich meine Existenz aus einem intelligenten Schöpfungs-Akt im Rahmen eines kreativen, reinen Bewusstseinsprozesses, im anderen bin ich das Produkt einer ewig langen zufälligen Evolution. Die Idee, dass diese Evolution sich nur innerhalb des Raumes des reinen absoluten Bewusstseins abspielt, gäbe es dann nicht.
Erleuchtung ist die Rückkehr, die Einkehr, die Anknüpfung an genau diesen größeren Bezugsrahmen. Wir erkennen, dass nicht nur wir selbst, sondern das ganze Universum mit seiner ewigen Evolution nur Ausdruck dieses reinen, absoluten Bewusstseins ist.
Ich bin ein Ausdruck dieses "Größeren" - ich bin DAS
Es gibt tatsächlich etwas, dass "über" mir steht, etwas, dass größer ist als "ich".
Da dies in jedem von uns Realität ist, kann jeder Mensch diesen Wunsch in sich spüren, wenn er still ist - in der wirklichen STILLE.
Wenn diese Erkenntnis nicht nur intellektuell ist, also eine freie Entscheidung ist, oder ein Glaube, also eine subjektive Erfahrung, sondern ein neuer Bewusst/Seinszustand wird, dann ist der Schritt in eine andere, neue Freiheit getan. Dann ist der erste große Schritt zur Erleuchtung getan.
Dann ist der Nachweis erbracht, dass Erleuchtung wirklich Realität ist und nicht nur ein irgendwie gearteter Glaubens- oder Wissens-Zustand.
Dieser Seins-Zustand geht mit vielen Veränderungen meines Lebens einher, und ist mehr als nur ein neuer Erkenntnis-Zustand.
Es gibt einen freien Willen. Ich kann mich in jedem Moment des Lebens für den größeren Bezugsrahmen entscheiden und ihn ganz praktisch erfahren, und mein Leben durch die dadurch eintretenden Entwicklungen komplett ändern. Das sehe ich als den wirklichen menschlichen freien Willen.
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